Die Damen der HSG Hinterland mussten in ihrem ersten Spiel der Saison gleich die Reise zum Bezirksliga Absteiger HSG Mörlen antreten. Die Saisonvorbereitung der HSG Hinterland war durch einige unwegsame Ergebnisse bestimmt, so waren einige Spielerinnen verletzt oder konnten durch private Termine nicht regelmäßig an den Trainingseinheiten teilnehmen. Dass die Aufgabe bei der HSG Mörlen etwas Zählbares mitzunehmen schwer werden würde, war Trainer Uwe Plack im Vorfeld klar. Das Spiel startete und die HSG Damen zeigten in den ersten Minuten ,dass der Trainer recht behalten sollte, schnell lag man mit 3:6 zurück. Nach einer Auszeit in der 10. Minute und der Einwechslung von Franziska Kluge wurde das Angriffsspiel stabiler und die HSG konnte bis zur 28. Minute ausgleichen. Warum auch immer waren die letzten 2 Minuten vor der Halbzeitpause ein kompletter Blackout und man kassierte völlig unnötig 3 Tore in Folge und ging mit 13:16 in die Pause. Dass man es besser kann, zeigte sich in der zweiten Spielhälfte. Eine verbesserte Abwehr und konsequenteres Agieren im Angriff ließ die HSG Tor um Tor aufholen. 90 Sekunden vor Spielende hatte man sich bei eigenem Ballbesitz bis auf ein Tor herangearbeitet. Mit etwas mehr Glück und Cleverness hätte in den Augen des Trainers der verdiente Ausgleich fallen können. Leider wurde der Ball in dieser Situation verspielt, sodass der Gegner in Ballbesitz kam und kurz vor Spielende die Gelegenheit nutzte und zum Endergebnis 27:25 einnetzte. Als Fazit ist festzustellen, dass ein Punktgewinn verdient gewesen wäre. Zu erwähnen bleibt, dass die aus der A-Jugend eingesetzten Spielerinnen, Sofia Potapenko, Lene Schneider und Alina Eckel eine gutes Spiel zeigten und man auch in Zukunft auf die gute Nachwuchsarbeit bauen kann.
Für die HSG Hinterland spielten: Julia Franke und Anna Meschnark;Lavinia Wagner(9), Franziska Kluge(7), Miriam Jäger(3), Marleen Hense(2), Alina Eckel(2),Jacqueline Frey(1), Jette Benner(1), Mia Beewen, Sofia Potapenko, Isa Koeplin, Lene Schneider.