Die Aufgabe der HSG Hinterland bei der Verlustpunkt freien HSG Wettenberg etwas Zählbares mitzunehmen, sollte sich aufgrund des kleinen zu Verfügung stehenden Kaders als sportliche Aufgabe gestalten. So ging es mit der Vorgabe ins Spiel, dem Gegner so lange wie möglich Paroli zu bieten. Das gelang in den ersten sieben Minuten überhaupt nicht und man lag schnell mit 0:4 im Rückstand. Eine Umstellung in der Abwehr brachte den erwünschten Erfolg und man verkürzte auf 5:6. Die Abwehrleistung blieb sehr stabil, nur im Angriff zeigten sich wie in den Spielen vorher Schwächen. Die HSG Wettenberg konnte so bis zur Halbzeitpause mit 4 Toren davon ziehen. Die in der Pause angesprochene gute Abwehrleistung mit nur 11 Gegentoren sollte versucht werden beizubehalten. Durch eine starke Leistung von Spielführerin Marleen Hense, die zusätzlich mit 8 Toren glänzte, in der Abwehr und eine wiederholt starke Julia Franke im Tor konnte das Ergebnis bei nur 25 Gegentoren als durchaus positiv bewertet werden. Leider gelangen den Damen nur 16 Treffer, was nicht die erspielten Möglichkeiten wiedergibt. Bei konsequenteren Abschlüssen hätte das Endergebnis durchaus enger ausfallen können. Zusätzlich musste man ab der 48. Spielminute auf Jette Benner verzichten, die nach dem Spiel mit einem ausgekugelten Finger noch im Krankenhaus behandelt werden musste. Als Resümee des Trainers ist anzumerken, dass man den Tabellenersten über 60 Minuten ärgerte.
Für die HSG Hinterland spielten: Julia Franke (Tor); Marleen Hense (8), Lavinia Wagner (3), Mia Beewen (2), Jacqueline Frey (1), Franziska Kluge (1), Marie Moser (1), Isa Koeplin, Miriam Zimmermann, Jette Benner