Insgesamt zu wenig
Nach schwachem Start in das Jahr 2026 wollten die Männer das Ruder im Heimspiel gegen Marburg II herumreißen. Den Start in die Partie verschliefen die Hausherren dabei jedoch komplett und über die gesamte erste Halbzeit lief man diesem Rückstand hinterher. Lediglich 9 Treffer sollten offensiv gelingen – Eine Mischung aus vergebenen guten Chancen und statischem Angriff sorgte für ein schwaches Angriffsbild.
In Halbzeit 2 zeigte sich dann ein anderes Bild: Es wurden klare Chancen erspielt, abgeräumt bis Außen – Felix Weigand und Sebastian Schwarz zeigten sich hier sehr stark und treffsicher – und auch aus dem Rückraum wurden sich Möglichkeiten erspielt sowie verwandelt. Offensiv gelang nun deutlich mehr, doch leider kamen die Männer nun defensiv oftmals nicht wirklich ins Eins-gegen-Eins: Einen Schritt zu spät, zu wenig Aushilfe, zu wenig Intensität – so konnten auch die Marburger dies konsequent nutzen und auch nach der Aufholjagd der Hinterländer verdientermaßen die Partie für sich entscheiden. Die Leistungssteigerung in Halbzeit Zwei war erneut ein gutes Zeichen, doch wie zuletzt auch genügt nun mal eine gute Phase nicht, um etwas Zählbares zu holen. Nun gilt es, in den kommenden Partien wieder etwas Konstanz in die Leistung zu bringen, um die Kehrtwende zu schaffen.
Für die HSG Hinterland spielten: Nick Schlitzkus, Janosch Brück (beide Tor); Felix Weigand (6), Sebastian Schwarz (5), Marius Pfeiffer (4), Niklas Zohles (3), Christian Scholl (3), Sven Henkel (2), Noah Schäfer, Moritz Dersch, Sebastian Buder, Jonas Weigel