Männliche C-Jugend: HSG Hinterland – TSV Griedel 30:34 ( 15:15 )
Am Samstagnachmittag ging es für unsere MJC in heimischer Halle nach längerer Pause wieder um 2 Punkte.
Zum ersten Spiel im neuen Jahr 2026 empfing man den Tabellenzweiten aus Griedel.
Das Hinspiel war über 50 Minuten umkämpft und man musste sich am Ende geschlagen geben.
Im Rückspiel wollte man hauptsächlich die Abwehr festigen und die Gegner nicht in ihr schnelles Spiel kommen lassen. Dafür stand uns fast die ganze Kaderbreite zur Verfügung, lediglich ein Spieler konnte nicht dabei sein.
Zu Beginn kamen die Jungs nicht gut ins Spiel. Zwar konnte man das erste Tor erzielen, doch die Gegner spielten direkt ihre Stärke aus dem Hinspiel aus konterten direkt. Auch in der Folge überrannten sie oftmals unsere Abwehr und kamen so zu leichten Toren. Auf der anderen Seite tat man sich im Angriff schwer gegen die gutstehenden Defensive der Gäste und fand trotz viel Bewegung keine richtige Lücke in der Abwehr. Doch wie auch schon im letzten Jahr spielten die Jungs immer weiter und dieser Fleiß sollte sich dann zur Mitte der ersten Hälfte auszahlen. Nach 12min bei einem Stand von 3:9 wurden unsere Jungs im Angriff sicherer und auch in der Abwehr stellte man den Gegner zunehmend vor Herausforderungen und zwang sie zu einigen Fehlpässen. Diese nutzte man um innerhalb von 7min das Spiel zu seinen Gunsten zu drehen. Mit viel Tempo und sicheren Pässen gelang sogar der Führungstreffer nach 19min (12:11). Bis zur Halbzeit war das Spiel dann wieder ausgeglichener und man ging mit einem 15:15 in die Pause.
In der Pause blickte man in erschöpfte, aber zuversichtliche Gesichter. Die Jungs glaubten daran, dass sie den Tabellenzweiten weiterhin ärgern und sogar siegreich sein können.
Die zweite Hälfte startete dann wieder ausgeglichener. Beide Mannschaften fanden Lücken in dann Abwehrreihen und die Führung wechselte immer wieder hin und her.
In der 33min setzte sich Griedel das erste Mal wieder etwas ab. Sie fanden zunehmend zurück zu ihrer Stärke im Angriff und die Jungs hatten nicht mehr viel dagegen zu setzen. Den Vorsprung von nun 3 Toren konnte man leider nicht mehr einholen. Dennoch war das Spiel bis zum Ende offen und umkämpft, es wurden sogar noch ein paar Chancen für ein besseres Ergebnis liegen gelassen. Insgesamt war es eine sehr starke Leistung und die Jungs haben gezeigt, dass sie sich in der Klasse, auch gegen den Zweiten, nicht verstecken müssen. Jetzt gilt es, den Fokus auf das nächste Spiel zu legen. Der dortige Gegner ist dann die Mannschaft aus Dutenhofen.
Da möchte man sich für die hohe Heimniederlage aus dem Hinspiel revanchieren. Dafür wird man in den kommenden beiden Einheiten alles geben, damit diese Revanche gelingt
Für die HSG spielten:
Milian Vitkovic ( Tor ), Felix Blöcher ( 16 ), Mats Schmidt ( 9 ), Bennet Scheerer ( 4 ), Fabian Salzmann ( 1 ), Mats Nickel, Levin Bakkal, Samuel Bernhard, Anton Gläser, Tommy Schick,
Weibliche D-Jugend: HSG Hinterland – HSG Linden 9:25 (6:10)
Die Mädels starteten hochmotiviert in die Partie und überzeugten in den ersten Minuten mit einer sehr starken Abwehrleistung. Durch schnelles Spiel nach vorne und konsequente Angriffe konnten sie sich zunächst eine 5:4 Führung erspielen.
Die Gegnerinnen präsentierten sich jedoch ebenfalls sehr stabil in der Abwehr, wodurch es für uns immer schwieriger wurde, zu klaren Torchancen zu kommen. So gingen wir mit einem Rückstand von 6:10 in die Halbzeitpause.
In der zweiten Halbzeit ließ die Aktivität in der Abwehr deutlich nach, es wurde nicht mehr konsequent zugepackt. Auch im Angriff fehlten Struktur und Ideen. Am Ende mussten wir uns deutlich mit 9:25 geschlagen geben.
Positiv nehmen wir aus dem Spiel die ersten 15 Minuten mit. Genau daran wollen wir in den kommenden Wochen anknüpfen, um unsere Ausdauer, die stabile Abwehrarbeit und einen geplanten Angriff weiterzuentwickeln mit dem Ziel, diese Leistung über die gesamte Spielzeit von 40 Minuten abrufen zu können.
Für die HSG spielten:
Emilia Leo (3), Lene Uhl(3),Lotte Schmidt(2), Kaike Kleinhenn (1), Lennja Strieder, Nele Wehn, Doris Topali, Amelie Cyriax, Louisa Hahn, Livia Mülle, Marie Wehn, Lucinda Steiner, Neli Sindermann