Männer: HSG Hinterland – HSG Marburg II 29:41 (11:17)

In Spiel Zwei, unter der Woche in der Hinterlandhalle, war die HSG Marburg II zu Gast. Nach der schwachen Leistung im Auftaktspiel wurden die Fehler vom Spiel gegen Wettenberg deutlich angesprochen und thematisiert. Leider fielen zur Partie zusätzlich Moritz Dersch, Michael Goldmann und Noah Schäfer aus. Motiviert gingen die Männer, erneut mit vor allem im Rückraum ausgedünnten Kader, in die Partie. Der Start war auch zunächst ausgeglichen und es zeigte sich eine Anfangsphase auf Augenhöhe. Ab der 10. Minute zeigten sich dann jedoch starke Defizite im Positionsangriff auf und es wurde ohne den notwendigen Druck im Angriff gespielt. Zu oft scheiterte man zudem am gegnerischen Torwart. Zur Pause setzten sich die Marburger somit insgesamt verdient ab. Nach Wiederanpfiff zeigte sich leider ein ähnliches Bild: Offensiv gelangen zwar immer wieder gute Akzente und Torabschlüsse, doch in der Defensive sollte so gar kein Zugriff mehr gelingen. Nahezu jedes Eins-gegen-Eins auf den Halbpositionen ging zugunsten der Gäste aus – etliche freie Abschlüsse waren die logische Folge und der Rückstand blieb beständig. Positiv zu erwähnen ist der etwas gelungenere, offensive Ansatz, wenn sich auch erneut viele individuelle Fehler eingeschlichen hatten und in der Abwehr zu passiv agiert wurde. Auch Okke Hummel ist hervorzuheben, denn eigentlich im Tor zuhause, wurde er kurzerhand zum Rückraumspieler umfunktioniert und netzte gleich mehrfach ein. Wir verbleiben nun in der Hoffnung, dass die vielen individuellen Fehler kurzfristig abgestellt werden können und zudem mehrere Spieler in den kommenden Wochen in den Kader zurückkehren. Mehr Flexibilität im Rückraum und Stabilität in der Deckung wird dringend benötigt.

Für die HSG Hinterland spielten: Nick Schlitzkus, Janosch Brück (Tor); Niklas Zohles (10), Genc Arifi (6), Okke Hummel (3), Sebastian Buder (2), Luis Grebe (2), Fabian Cramer (2), Amir Rezaei (2), Felix Weigand (1), Elias Müller (1), Mathis Goldmann, Jonas Weigel, Elias Müller.