MJB: Im ersten Anlauf die direkte BOL-Qualifikation geschafft

Die alte Saison war zu Ende und für die Jungs der Jahrgänge 2010/2011 ging es nahtlos weiter. Die erneute Qualifikation für die höchste Spielklasse auf Bezirksebene stand wieder vor der Tür. 8 Jungs aus dem letzten BOL Kader der MJC der Saison 25/26 wurden nun von 2 Spielern aus dem Jahrgang 2010 unterstützt. Enez Karakoyun kehrte nach einem Jahr zurück zur HSG Hinterland und Teo Molinaro wollte nach einem Jahr Pause wieder die Schuhe schnüren. Somit war der Kader komplett. Unter “neuer” Leitung vom frischgebackene C-Lizenz Trainer Noah Schäfer, der sich angeboten hatte, dass bisherige Duo Brück/Zohles zu unterstützen, startete man
Ende März in die Vorbereitung für die Qualifikation.

Nach gerade mal zehn gemeinsamen Einheiten war es dann soweit. Die erste schwere Auswärts-Aufgabe stand bevor. Die Vorraussetzungen dafür waren leider nicht ideal. Mit gerade so 6 Feldspielern und ohne etatmäßigen Torwart ging es gegen die neu zusammenstellte Spielgemeinschaft aus Grünberg und Buseck. Lange konnte man das Spiel offen halten, doch am Ende musste man sich leider geschlagen geben. Zeitweise stand man aufgrund einer Verletzung nur zu fünft auf dem Feld. Dennoch ließen sich einige gute Fazits aus dem Spiel ziehen. In der Abwehr stand man lange kompakt und im Angriff kam man über viel Zug zum Tor und schönen Sequenzen zu einigen schönen Toren. Genau eine Woche später hatte man dann den TV Aßlar zu Gast im Hinterland. Gegen der Sieger der Bezirksliga konnte man wieder auf eine volle Bank und Torwart zurückgreifen. Die ersten Minuten waren sehr geprägt von technischen Fehlern und Ballverlusten. Doch die Jungs der HSG fingen sich mit der Zeit und legten nach der Pause den Grundstein für den ersten und am Ende ungefährdeten Sieg. Mit den gewonnen Punkten im Rücken wollte man auch das darauffolgende Heimspiel gegen die Spielgemeinschaft aus Kleenheim/Langgöns und Rechtenbach für sich entscheiden. Auch hier war es wieder eine sehr nervöse Anfangsphase der HSG. Auch eine Auszeit in dem Spiel brachte nicht wirklich eine Abhilfe. Dennoch schafften es die Jungs diese Partie, die auf beiden Seiten mit unzähligen Ballverlusten und technischen Fehlern gespickt war, für sich zu entscheiden. Nun war klar, man hatte sich definitiv schonmal für die zweite Runde qualifiziert. Doch dann die letztliche Gewissheit. Nach den beiden Siegen der TV Aßlar über die Konkurrenten stand es schon vor dem letzen Spiel fest – man spielt wieder BOL in der Saison 26/27. Dennoch wollte man das letzte Spiel nicht einfach verschenken. Im Training wurde weiter gearbeitet und die Vorbereitungen liefen auch sehr gut. Aber leider musste man für das letzte Spiel erneut auf den Torwart verzichten und mit Felix Blöcher fiel zudem eine wichtige Figur in Abwehr und Angriff verletzungsbedingt aus. Doch das sollte die Mannschaft nicht daran hindern eine gute und letzte Partie in dieser Qualifikationsrunde zu absolvieren. Leider funktionierte an diesem Tag so gut wie gar nichts auf Seiten der HSG. Die Abwehr war viel zu offen und im Angriff konnte man gegen die Abwehr der Gäste kaum Lösungen finden. So mussten man sich auch hier völlig verdient gegen das Team aus Florstadt/Friedberg geschlagen geben und schließt die Runde als zweiter ab. Punktgleich mit dem Tabellenplätzen 3 und 4 aber mit dem gewonnen direkten Vergleich.
Nun heißt es für die Jungs der HSG Hinterland eine gute und erfolgreiche Vorbereitung absolvieren und dann will man sich abermals, trotz des kleinen Kaders, mit den besten Mannschaften auf Bezirksebene messen.

Ergebnisse:

JSGmB Grünberg/Buseck – HSG Hinterland 39:32 ( 18:19 )

HSG Hinterland – TV Aßlar 27:22 ( 11:8 )

HSG Hinterland – JSGmB Kleenheim/Langgöns/Rechtenbach 26:22 ( 15:12 )

JSGmB Florstadt/Friedberg – HSG Hinterland 43:28 ( 22:13 )

Für die HSG spielten:
Milian Vitkovic ( TW ) Tommy Schick ( Tor/Feld (1)), Felix Blöcher ( 36 ), Enez Karakoyun ( 28 ), Bennet Scheerer ( 24 ), Mats Schmidt ( 16 ), Teo Molinaro ( 4 ), Mats Nickel ( 2 ), Anton Gläser ( 2 ), Konstantin Baum, Lukas Schaumann, Levin Bakkal, Fabian Salzmann