Frauen: TSV Eintracht Stadtallendorf – HSG Hinterland 27:32 (12:17)

 
Die HSG startete stark in das letzte Saisonspiel und konnte sich bereits früh im Spiel absetzen. Durch eine konzentrierte Abwehrarbeit und gut ausgespielte Angriffe gelang es, sich zwischenzeitlich einen Vorsprung von fünf Toren (12:17) zu erarbeiten.
 
Die Partie war jedoch über weite Strecken von zahlreichen Zwei-Minuten-Strafen und teilweise schwer nachvollziehbaren Schiedsrichterentscheidungen geprägt. Dadurch entwickelte sich ein sehr emotionales Spiel. Zeitweise musste die HSG Hinterland sogar mit nur drei Feldspielerinnen auf dem Platz auskommen, hielt in dieser Phase aber besonders in der Abwehr stark dagegen.
Ein wichtiger Rückhalt war dabei Torhüterin Julia Franke, die mit vielen starken Paraden glänzte und ihrer Mannschaft immer wieder Sicherheit gab.
Im Angriff überzeugte die HSG vor allem durch gutes Zusammenspiel über den Kreis, wodurch mehrere schön herausgespielte Tore erzielt werden konnten. Auch von der Siebenmeterlinie blieb das Team souverän: Alicia Wehn verwandelte die Strafwürfe sicher.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten die Hinterländerinnen kurzzeitig eine Schwächephase im Angriff, fand jedoch schnell wieder ins Spiel zurück und konnte den Vorsprung erneut ausbauen, sodass am Ende ein verdienter 32:27-Auswärtssieg auf der Anzeigetafel stand.
 
Neben dem sportlichen Erfolg war es auch ein emotionaler Saisonabschluss. Die Mannschaft verabschiedete nach dem Spiel ihren Trainer Niklas Linnemann, sowie mehrere Spielerinnen, die ihr letztes Spiel für die HSG bestritten: Jule Weimann, Alicia Wehn und Josefine Möntnich wurden gebührend verabschiedet.
Damit endet die Saison für die HSG Hinterland mit einem kämpferischen Auswärtssieg und vielen emotionalen Momenten.
 
Für die HSG spielten:
Julia Franke (Tor), Alicia Wehn (9), Lavinia Wagner (6), Jule Weimann (5), Patricia Eibeck (4), Marleen Hense (2), Kim Strieder (2), Jette Benner (2), Laetitia Löffler (1), Miriam Zimmermann (1), Josefine Möntnich, Isa Koeplin