Am Samstagabend ging es für die HSG zum Tabellenführer HSG Großen-Buseck/Beuern II in die Willy-Czech-Halle Beuern. Das Hinspiel wurde mit 24! Toren Unterschied verloren. Im Rückspiel ging es für uns darum, das Spiel nicht wieder so hoch zu verlieren. Die Voraussetzungen dafür waren denkbar schlecht. Von 10 angemeldeten Spielern waren lediglich 7 in der Halle anwesend. Darunter nur ein etatmäßiger Rückraumspieler. So mussten Spieler auf Positionen spielen, die für sie ungewohnt waren. Aufgrund der Umstände und der Stärke des Gegners hatten wir uns vorgenommen, die Angriffe lange auszuspielen und in der Abwehr, aus einer sechs Null Deckung heraus, aggressiv zu verteidigen. Dies gelang uns in der ersten Halbzeit, auch durch eine sehr gute Torhüterleistung von Okke Hummel, gut. In der 18. Spielminute lagen wir noch mit 4:3 in Führung. In der 28. Spielminute stand es 7:7, ehe der Gastgeber zur Halbzeit mit 9:7 in Führung gehen konnte. Die HSG Großen-Buseck/Beuern II konnte sich nur schwer auf unserer Spielweise einstellen und stellte, gegen Ende der ersten Halbzeit, auf eine fünf zu eins Deckung um.
Zur Halbzeit war uns bewusst, dass es sehr schwer sein würde dieses Niveau, ohne Auswechselspieler, aufrecht zu erhalten. Wir kamen nun, mit der geänderten Deckungsformation des Gegners nicht mehr gut zu Recht und leisteten uns zu viele unnötige Abspielfehler, die der Gegner für viele Tempogegenstöße nutzen konnte. Im Angriff gelang uns erst in der 42. Spielminute das erste Tor in der zweiten Halbzeit. Mit zunehmender Spielzeit machte es sich bemerkbar, dass wir keine Auswechselspieler hatten und so Kondition und Konzentration nachgelassen haben. So konnte der Gegner am Ende deutlich mit 26:12 gewinnen. 12 geworfene Tore sind natürlich zu wenig, bei dieser Besetzung jedoch zu erwarten. Alle Spieler haben, gegen den Tabellenführer, ihr Bestes gegeben und waren mit, mindestens einem Tor, beteiligt.
Für die HSG spielten: Okke Hummel (Tor), Michael Goldmann (3), Stefan Schneider (3), Mischa Aßler (2), Leon Kraus (2), Elias Müller (1) und Semih Karapinar (1).